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6 mars 2012 2 06 /03 /mars /2012 11:36


Amsterdam/ Niederlande.

Verschiedene europäische Organisationen, die solidarisch für die Bekanntmachung der Situation der Mapuche arbeiten, kamen am 24. und 25. Februar 2012 in Amsterdam zusammen. Das Trawün(Treffen) wurde von der Stiftung FOLIL aus Holland organisiert.

Dieses Treffen wurde einberufen, da die Kriminalisierung des indigenen Mapuche-Volkes durch den chilenischen Staat, durch die chilenische Presse, Gerichte und Polizei stetig wächst. Die Mapuche sehen sich vermehrt mit gewalttätigen Übergriffen auf ihre Gemeinden konfrontiert, da der chilenische Staat die Interessen von Privatleuten und von multinationalen Konzernen rücksichtslos vertritt.

Durch eine Koordination auf europäischer Ebene, werden die Organisationen ihre jahrelange Arbeit zur Unterstützung des Mapuche-Volkes miteinander verbinden, um nachhaltiger und bestimmter die europäischen Regierung aufzufordern, klar gegenüber den Menschenrechtsverletzungen gegen die Indigenen Stellung zu beziehen. Durch eine europäische Koordination werden die Organisationen in der Lage sein, sichtbar und einvernehmlich die brutalen Übergriffe auf die Mapuche-Gemeinden zu denunzieren und die Europäische Union zu beauftragen, diese Menschenrechtsverletzungen bei bilateralen Verträgen zwischen der EU und Chile nicht außer Acht zu lassen.

Bei diesem Treffen haben zwölf Organisationen aus verschiedenen europäischen Ländern mitgewirkt: Stiftung FOLIL (Holland), UNPO (Holland und Belgien), Ethische Kommission gegen Folter (Holland), Kritische Studenten Utrecht (Holland), Tierra y Libertad para Arauco (Frankreich), Comabe (Belgien), Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV Deutschland und Italien), FEWLA (Belgien), Nuevo Concepto Latino (Frankreich), France Libertes (Frankreich), Mapuche-Kollektiv aus Girona (Spanien).

Der Ideenaustausch und die Anregung von Initiativen waren äußerst konstruktiv und aus diesem Grund konnten Themen, wie eine bessere Vernetzung unter den Organisationen sowie eine Zusammenarbeit, um in den europäischen und internationalen Institutionen mitzuwirken, erfolgreich beschlossen werden.

Es wurde eine dauerhafte Koordination zwischen den Teilnehmern bestätigt, um die Solidarität zum indigenen Volk der Mapuche gemeinsam erfolgreich weiterzuführen. Gemeinsam werden die Organisationen die Europäische Union in die Pflicht nehmen, sobald die Rechte des indigenen Volkes mit Füßen getreten werden. Die beschlossene Koordination bedient die Notwendigkeit, der vehementen ökonomischen und politischen Lobby der chilenischen Regierung gegenüber der Europäischen Union, welche gravierend die natürlichen Ressourcen Chiles und die Rechte der Mapuche beeinträchtigt, eine gemeinsame Stimme entgegenzusetzen. Das nächste Treffen wird 2013 in Brüssel stattfinden.

AMULEPE TAIÑ WEICHAN, MARRICHIWEW
Unser Kampf geht weiter, Zehnmal werden wir siegen!

TRAWÜN AMSTERDAM Februar 2012

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